FELLFREUNDE - Das Netz aus Tierfreunden

Unsere Projekte...

Ungarn

Auch in Ungarn gibt es viele sehr engagierte Tierschützer! Wir unterstützen im Großraum Kecskemet Tierschützer, die sich immer wieder auch für die Hunde einsetzen, die durch Krankheit, schlechte Haltung, Behinderung oder Alter besondere Pflege benötigen. Sie holen diese verstossenen Seelen aus den Tötungen und Tierheimen, fahren Tag und Nacht los, um Streuner von der Strasse zu fangen und stellen ihr Hab und Gut den Hunden in Not zur Verfügung.

Diese ganz besonderen Menschen wollen wir hier etwas näher vorstellen - sie brauchen unsere Unterstützung, damit sie ihre wertvolle Arbeit in Zukunft weitermachen können!

Ganz wichtig: Wir sind Privatpersonen, die rein ehrenamtlich arbeiten! Das heisst wir nehmen kein Geld für die Unterstützung an - wenn Sie eines unserer Projekte finanziell unterstützen wollen, dann geht das Geld DIREKT nach Ungarn. So haben Sie die Gewissheit, dass wir uns nicht bereichern, sondern das Geld direkt dort ankommt, wo es gebraucht wird und wir unterliegen damit nicht der Beweislast für den deutschen Fiskus und können unsere Energie weiter zu 100% in die Arbeit stecken.


PROJEKT WELPEN-, KRANKEN- und QUARANTÄNE-CONTAINER FÜR BEKESCSABA

Ein Tierheim, welches wir selbst schon besucht haben, ist das Tierheim Bekescsaba - es liegt 220km südöstlich von Budapest, 20 km vor der rumänischen Grenze in einer der ärmsten Regionen Ungarns. Das Tierheim lebt von den wenigen Spenden und einem Zuschuss von der Gemeinde, den sie sonst auch zahlen müsste für den Aufbau und Unterhalt einer Tötungsstation - in Ungarn gibt es ein Gesetz, dass eine Stadt/Gemeinde einen Platz einrichten muss, wohin Streuner oder tote Tiere gebracht werden können, die Tierheime werden jedoch immer von Tierschutzvereinen betrieben und unterhalten. Im Tierheim arbeiten einige Ehrenamtliche (wie zB unsere Bea, die ihr im einen oder anderen Beitrag schon habt auftauchen sehen) - Menschen, die jeden Tag, egal ob Feiertag oder nicht, die Hunde so gut es geht versorgen. Es fehlt quasi an allem, aber man bemüht sich sehr, aus dem Wenigen etwas zu machen: Die Zwinger sind sauber und kein Hund hat Angst vor einem der Pfleger, wie man es oft in den Tötungen sieht. Wir bringen nun seit einigen Monaten immer wieder Hilfsgüter, Futter und Hundezubehör. Vor allem Futter wird benötigt, aber auch alte Handtücher, Decken, Kissen, Hundehütten, Leinen usw finden dort dankbare Abnehmer. Es hat uns zutiefst bewegt, wie dankbar unsere Spenden angenommen wurden und dass Sätze fallen wie "in ihrem Ganzen Leben hat uns noch nie jemand soviel geholfen". Es sind wunderbare Menschen, die vielen Pelzgesichter, die durch diese Helfer einem trauriges Schicksal entgangen sind, würde es bestätigen.

In diesem Tierheim leben viele Katzen und ständig um die 150-200 Hunde, ursprünglich war es nur für 80 Hunde vorgesehen, so daß die Not riesig ist. Wir fokussieren uns daher im Moment auf Bekescsaba, denn sie wissen nicht mehr weiter. Wenn wir 500kg Futter bringen, hält das dementsprechend nicht lang, die übrige Zeit werden die Hunde mit Kantinenabfällen ernährt. Dort verhungert kein Hund - lieber würden die Helfer dort selbst Schuhsohlen essen. Aber natürlich ist das vor allem für heranwachsende oder abgemagerte Hunde kein gutes Futter. Es ist so eng, dass es zu Beissereien kommt und es gab auch schon mehrere Opfer. Die Helfer dort und wir sind alle untröstlich - wir werden alles daran setzen, dass das nicht wieder vorkommt!

Bekescsaba ist unser Hauptprojekt - hier geht auch die Mehrzahl der Sachspenden hin, wir konnten bisher jeden Monat zwischen 300kg und 500kg Hundefutter bringen und andere benötigte Dinge wie Körbchen, Decken, Medikamente usw. Auch finanziell haben wir uns bereits am Ausbau beteiligt - unser Ziel ist es, dort das Leben für die Hunde bis zu einer Vermittlung sicherer und angenehmer zu machen. Dazu gehören 4 neue Mobilzwinger und seit Dezember 2009 auch ein alter Baucontainer, der im kalten Winter den Welpen als sicherer Unterschlupf dient, damit sie nicht krank werden, sondern immer wieder einen geheizten, trockenen Platz haben. Durch die Wärmeplampen, die wir im November bereits mitgebracht hatten, kann die Temperatur dort auf einem angemessenen Niveau gehalten werden. Wir wollen noch zwei weitere Container finanzieren - einen als Krankenstation und einen als Quarantäne-Container, damit die neuen und ggf kranken Hunde die bereits gesunden nicht anstecken können - wenn Sie uns dabei helfen wollen, sprechen Sie uns an, wir freuen uns darauf.


PROJEKT HUNDEHÜTTEN 2010

Dringend isolierte Hundehütten und Zwingermatten benötigt!

Egal, wo wir hinkommen - geeignete Hundehütten fehlen überall. Insbesondere in der nassen und kalten Jahreszeit sorgen wir uns um die vielen Hunde, die dann auf Betonboden ausharren müssen. Vor allem junge, alte, kranke und Hunde mit wenig Unterwolle werden unter der kommenden Kälte extrem zu leiden haben. Ideal sind Flachdachhütten, die bei besserem Wetter auch auf dem Dach noch einen Liegeplatz bieten und somit kein Raum verloren geht.

Neben den Hundehütten wollen wir in möglichst vielen Zwingern sogenannte Zwingermatten auslegen. Diese bestehen aus wasserundurchlässigem Kunststoffgranulaten, haben einen 8-10fachen Isoliertwert von zB Holz und sind leicht zu reinigen. Sie sind witterungsbeständig und haben Ablaufrinnen für Wasser, so daß selbst bei nass-kalten Wetter keine Bodenkälte und Feuchtigkeit hochkommt.

WER HAT DIE MÖGLICHKEIT EINE ISOLIERTE HÜTTE ZU SPENDEN ODER ZU BAUEN?




 

 



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